Twitterwoche 51


2 Kommentare zu “Twitterwoche 51”

  1. Equinox Records sagt:

    Zum Artikel Filesharing habe ich mir ein paar Kommentare rauskopiert, die meine Meinung in etwa vertreten:

    „Grauenhaft naiver, verklärender Artikel. Ein skandalöser Mangel an Sachkenntis.“
    von Guten Tag

    „Es wird immer so getan, als ob es die bösen Verwertungsmedien sind, die gegen filesharing sind und die Urheber, sprich Autoren, Musiker und Komponisten es eigenlich ganz klasse finden. Dem ist nicht so. Jeder Musiker, Autor oder Journalist, den ich kenne, ist dagegen und verbittet es sich von Leuten wie den Autoren dieses Beitrags vereinnahmt zu werden. Jedem, der gerne eigenes freiwillig und kostenlos etwas im Internet verbreiten möchte, sei das unbenommen. Doch jeder soll gefälligst nur für sich selber sprechen und entscheiden und nicht, und das ist das unerträgliche an der Argumentation in diesem Artikel, so tun als habe er das Recht, im Namen aller Kreativen zu sprechen.“
    von Thomas.W70

    „Wenn jemand seine Produkte freiwillig kostenlos verbreitet, war das schon immer legal und wird es immer bleiben.
    Doch nochmal: jeder muss, das Recht haben über seine eigene Produktion zu entscheiden. Dass hier Künstler belehrt werden, was sie mit ihrer Kunst zu tun und zu lassen haben, ist unerträglich.“
    von Thomas.W70

    „Das Modell der Piraten kann man sehr leicht auf den Begriff bringen: Macht es doch wie Straßenmusikanten! Die leben auch von der Großherzigkeit des Publikums. Jeder hört zu – einige geben was. Schriftsteller genauso. Warum nicht? Bands, die nur noch von Muggen leben sollen, würden sich ums Publikum wie die Katzen um den Fressnapf balgen. Dabei touren Independent-Bands heute schon durch Halb-Europa und kommen ärmer wieder zurück. Dass die Leute, die sich selbst treffend Piraten nennen, nicht bereit sind, die Optimierung der Kultur von der Produktion/Finanzierung her zu denken, ist der Fehler, der mich wütend macht und die ganze Sache als Kinderei erscheinen lässt. Die Gegenvorschläge sind keine Modelle, sondern nichts weiter als Anekdoten.“
    von GrandCru

    und letztendlich ein Beitrag, der das ganze BlaBla auf den Punkt bringt:

    „Um diese Freiheit zu erlangen (der wir uns aber auch als würdig erweisen müssen), benötigen wir aber ein Systemwechsel der allumfassend und grundsätzlich sein muss.“
    von lrt14174

  2. misanthrop sagt:

    Die Kommentatoren haben allesamt Recht. Wichtig ist aber, dass die Diskussion weitergeführt wird, denn sowohl die Ursachen als auch die Lösungen für das Problem sind nicht trivial, sondern man braucht, wie der letzte Kommentierende richtig bemerkt, eine durchdachte, gesamtheitliche Übereinkunft.

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