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Misantropolis.

Kategorie: Allgemein

Image for 25 Jahre Misanthrop

1995 habe ich angefangen zu rappen, und auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon ein irgendwie elektronische Musik und Beats im Kinderzimmer gemacht hatte, würde ich dieses Jahr als den Beginn bezeichnen. Damals hieß ich noch "Armin F.", war dann kurz DJ für eine lokale Band, bei der ich auch zum ersten Mal meine Raps auf einer größeren Bühne bringen durfte, habe außerdem sehr viele Freestyle-Sessions gemacht, was dann konsequent in meine Zeit mit "Boarshill No. 1" (1997-2002) mündete.

Die Geburt des Misanthrop-Stils war wahrscheinlich "I am what I am", das auf unserem ersten Tape und später auf der EP "Attacken" erschienen ist. Ich traf dann irgendwann DJ Scientist, 88:Komaflash, MSC, und viele mehr, und die mehr oder weniger gemeinsame Sozialisierung über Anticon, Anti Pop Consortium, Company Flow, Rhymesayers und so weiter führte dann dazu, dass ich zum Rapper "Misanthrop" wurde, zum ersten Mal manifestiert auf der Ground Zero EP und auf www.misantropolis.de.

Das heißt, auch wenn ich schon früher angefangen habe zu rappen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das 25-jährige Jubiläum dieser Kunstfigur zu feiern. Dafür habe ich meine Webseite aufgefrischt im Stil des letzten Albums "Leben. Mittel. Punkt.".

Bald gibt es auch was Neues.

Image for Rückblick

Ich maße mir nicht an, über dieses Jahr gesamtheitlich zu urteilen, das überlasse ich gerne anderen. Es ist sicher schlimm, und alles wird noch viel schlimmer werden und so weiter. Lieber konzentriere ich mich darauf, was ich persönlich und direkt positiv beeinflussen kann. Das ist nicht viel, aber es ist besser als nichts.

Im musikalischen Bereich ist mein Einfluss sehr gering, aber nichtsdestoweniger versuche ich es weiter. Daher bin ich froh, dass ich dieses Jahr sogar ein neues Album namens Sholay the Hard Way rausbringen konnte, und auch noch ein kleines Mixtape.

Nächstes Jahr möchte ich das nächste Rap-Album veröffentlichen, die Songs sind schon selektiert, und es wird wieder mehr Videos geben und Kollabos mit Pay No Attention.

Free 2021!

Image for Aza und ich (Instrumentals)

Als Ergänzung zum eben erschienenen Album, veröffentlichen Aza und ich nun auch die Instrumentale dazu. Alles von azabeats gemacht:https://misanthrop.bandcamp.com/album/aza-und-ich-instrumentals

Wie einige von Euch vielleicht wissen, war ich mal wieder auf Reisen, dieses Mal kurz in Indien und dann 10 Tage in Nepal. Diese 10 Tage hatten es in sich, vor allem auch weil sich kurz vor Heimflug das große Erdbeben ereignete, von dem momentan noch in den Medien gesprochen wird.
Ich habe meine Geschichte jetzt schon so oft erzählt und will mich nicht wiederholen. Auch ist sie nicht so richtig spektakulär, und um mich geht es auch nicht. Es geht vielmehr darum, dass es - im Übrigen auch ohne das Erdbeben - vielen Menschen in Nepal schlecht geht und wir uns bei postrap was überlegt haben.
Das ist im Endeffekt sehr einfach: Alles, was in der kommenden Woche im postrap-Shop eingenommen werden wird, spenden wir. Also geht in den Shop und kauft ein. Mehr Infos findet Ihr hier.
Für Tipps bezüglich des geeigneten Spendenempfangsvereins sind wir natürlich auch dankbar, wir haben uns noch nicht entschieden.
Danke.
P.S.: Die unscharfen Bilder sind im Übrigen von mir. Mehr habe ich nicht über's Herz gebracht zu schießen.

Image for In den Charts

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich auch nur ein kleiner musikalischer Beitrag von mir jemals in den Charts wiederfinden würde. DJ Ergün hat es möglich gemacht und das uralte "Insanlar" in seinen Charts erwähnt.
Hier zur Erinnerung das Video von damals:

Die letzten beiden Stationen auf der Kurzrundfahrt durch den Südwesten waren das vielbefilmte Monument Valley sowie der noch öfter fotografierte Grand Canyon. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, einmal leibhaftig dort gewesen zu sein.

Der Sonderling-Sampler, an dem ich mit "Elefantenjagd" beteiligt bin, wurde im Webzine Elektrauma rezensiert.

Interessant finde ich, dass man die zur Hälfte mit Rap-Liedern gefüllte Compilation beinahe nur unter Vorbehalt bewertet hat, aber dann die Art und Weise des Rappens verbesserungswürdig findet. Zum Glück rappe ich auf "Elefantenjagd" nicht, sondern trage nur im Spoken Word-Stil vor.

Zur Kritik